Ausbildung bei Pininfarina Deutschland

Pininfarina Deutschland bietet eine Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner (w/m) an. Der Bewerbungsprozess für das im September 2019 beginnende Ausbildungsjahr hat begonnen.

  • Ausbildung bei Pininfarina Deutschland
  • Erste Ausbildungsrunde erfolgreich gemeistert
  • Erfolge unserer Auszubildenden
  • Erfahrungsberichte

Technische Produktdesigner (w/m) mit der Vertiefung Produktgestaltung und -konstruktion entwerfen und konstruieren Produkte nach der technischen Vorgabe des Kunden. Ihr Tätigkeitsfeld liegt vor allem in der Entwicklung und Konstruktion.
Schwerpunkte der Ausbildung sind:

 

  • Erstellung von 3D-CAD-Datensätzen und technischen Dokumentationen unter Berücksichtigung von 
             Konstruktions-, Gestaltungs- und Kundenvorgaben
  • Anwendung branchenspezifischer Werkstoffnormen
  • Einbindung von Ergebnissen der Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken in den Prozess der 
             Gestaltung und Konstruktion
  • Konstruktion von Objekten in Freiformflächen
  • Präsentieren von Arbeitsergebnissen
  • Planung und Organisation der Arbeitsabläufe im Prozess der Konstruktion und Gestaltung

Nach dreijähriger Ausbildung zum Technischen Produktdesigner in Produktgestaltung und Konstruktion gingen am 15.06.2015 die ersten "Pininfarina Deutschland Facharbeiter" in München an den Start. 3 Absolventen verließen die Ausbildungsabteilung und wurden fest in bestehende Fachteams bei Pininfarina Deutschland integriert.

Auch am Ingolstädter Standort wurde 2015 die erste Ausbildungsrunde erfolgreich beendet. Die dortige ehemalige Auszubildende wurde ebenso als festes Mitglied im Team Willkommen geheißen.

Alle haben sich während ihrer Ausbildung mehr als bewiesen und Pininfarina Deutschland ist stolz darauf, die Kolleginnen und Kollegen weiter bei sich beschäftigen zu dürfen.

Ein Team, ein Turm, ein erster Platz!

Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung "100 Jahre Deroyschule" sollte der Turm der Münchener Deroystraße von den Berufsschülern in Teams nachkonstruiert werden. Mit Abstand haben zwei unserer Auszubildenden diesen Wettbewerb gemeinsam mit einer Mitschülerin gewonnen. Ihre Konstruktion wurde 3D gedruckt.

 

Ehemalige Auszubildende von Pininfarina Deutschland erhalten den Bayerischen Staatspreis


Wir sind sehr stolz, dass die Auszubildenden von Pininfarina Deutschland regelmäßig für ihre Leistungen in der Berufsschule den Bayerischen Staatspreis erhalten.

Als wir im Jahr 2012 mit der Ausbildung bei uns im Hause angefangen haben, waren wir gespannt, wie sich unsere Auszubildenden in das Team einarbeiten und ob sich unser Arbeitsalltag ändern würde. Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Alle unsere Auszubildenden sind sehr an der Konstruktion und Fahrzeugentwicklung interessiert, motiviert und wurden von uns herzlich willkommen geheißen. Aktuell haben wir 7 Auszubildende an unseren drei Standorten in München, Stuttgart und Ingolstadt. Sie berichten nachfolgend über ihre Eindrücke.

Warum eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner?
Azubi 1. "Weil mir technisches Zeichnen und IT bereits in der Schule Spaß gemacht haben."
Azubi 2. "Weil ich ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen besitze; in die Richtung technischer Zeichner gehen wollte; eine anspruchsvolle Ausbildung mit starker Zukunftsperspektive gesucht habe; weil die Nachfrage nach Technischen Produktdesignern hoch ist."

Was hat dich überzeugt bei mpx anzufangen?
Azubi 1. "Mich haben Autos schon als Kind sehr interessiert, dazu kommt noch das sehr angenehme soziale Klima in dieser Firma."
Azubi 2. "mpx ist ein wichtiger Partner von BMW; die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die perfekten Arbeitsbedingungen."

Gehst du lieber zum Unterricht oder in die Firma?
Azubi 1. " Ich gehe lieber in die Firma. Am liebsten beschäftige ich mich mit einem kniffligen Bauteil wofür ich Stunden brauche um eine Lösung zu finden, danach aber ein wenig stolz darauf bin dass ich es geschafft habe."
Azubi 2. "Ich gehe lieber arbeiten weil ich da mit Catia V5 arbeiten kann, in der Berufsschule arbeiten wir mit Inventor."

Hast du viele Berührungspunkte mit anderen Kollegen? Sind die hilfsbereit?
Azubi 1. "Die Kollegen sind sehr hilfsbereit und immer für Fragen offen."
Azubi 2. "Ich verstehe mich mit allen Kollegen gut. Alle sind sehr nett und hilfsbereit! Von so einer guten Atmosphäre habe ich bis jetzt noch von keinem Unternehmen gehört."

Was könnte Pininfarina Deutschland noch besser machen?
Azubi 1. "Nichts."
Azubi 2. "Fast nichts! Eventuell in ein größeres Gebäude umziehen, da man viele Mitarbeiter die hauptsächlich bei BMW arbeiten fast nicht sieht."

Ausbildung bei Pininfarina Deutschland

Pininfarina Deutschland bietet eine Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner (w/m) an.

  • Was ist ein Technischer Produktdesigner?
  • Ausbildung bei Pininfarina Deutschland
  • Events und Freizeit
  • Ausbilder / Auszubildende

Der Technische Produktdesigner (TPD) ist ein Unterstützer in der Entwicklung. Mit der abgeschlossenen Berufsausbildung wird er auch "Konstrukteur" genannt. TPD's nehmen Vorgaben von Ingenieuren und Technikern entgegen und setzten diese am PC mit Hilfe von 3D-Programmen um. Selbstverständlich müssen sie auch eigene Ideen und Lösungsvorschläge liefern und diese präsentieren. Bei ihrer Arbeit ist es wichtig, fertigungstechnische und gestalterische Aspekte zu beachten.

Das Berufsbild des TPD ist aus dem des Technischen Zeichners entstanden. Jedoch werden keine Zeichnungen mehr am Brett erstellt, sondern diese je nach Branche aus den 3D-Modellen abgeleitet. Die Zukunft wird aber wohl ohne Zeichnungen auskommen, da bereits jetzt schon viele Maßtoleranzen und Fertigungshinweise in das 3D-Modell eingetragen werden.

Der TPD ist in zwei Fachrichtungen aufgeteilt: Maschinen und Anlagenkonstruktion (MAK) und Produktgestaltung und Konstruktion (PGK). Ersteres wird häufig im allgemeinen Maschinenbau ausgebildet. Letzteres (PGK) ist vor allem für die Fahrzeug- sowie Luft- und Raumfahrtentwicklung interessant. Diesen Zweig bilden wir, die Pininfarina Deutschland GmbH, aus.

Der Unterschied der beiden Fachrichtungen liegt an der 3D-Modellierungsart, aber auch an den fachlichen Inhalten. Während im Maschinenbau oft Blöcke zum modellieren ausreichen, werden in der Fahrzeugindustrie Flächen zum erstellen der 3D-Modelle benötigt. Einfach ausgedrückt kann man auch sagen, dass die Fachrichtung MAK virtuell mit Plastilin und PGK virtuell mit Papier arbeitet.

Die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner ist für jeden zu bewerkstelligen. Allerdings sollte der Umfang des Berufsbildes und die Anforderungen der zu bedienenden Systeme im Betrieb nicht unterschätzen werden. Auch ein Qualifizierter Hauptschulabschluss reicht vollkommen aus, wenn der Bewerber genug Eigenmotivation und Interesse mitbringt.

Was ist der Technische Produktdesigner nicht!
 
Der TPD ist kein Designer im eigentlichen Sinn. Der Designer ist in erster Linie an Ästhetik interessiert. Er beachtet noch nicht (oder kaum) fertigungstechnische Aspekte. Der TPD schnuppert während der Ausbildung nur kurz in die Welt eines Designers. Er versucht in erster Linie das Design so umzusetzen, dass es herstellbar ist und reibungsfrei funktioniert. Der TPD betrachtet in erster Linie die fertigungstechnischen Aspekte.

Die Ausbildung bei uns beginnt mit einer 9-monatigen Grundausbildung. Das heißt, in dieser Zeit sind die Azubis noch nicht (oder kaum) im Entwicklungsprozess eingebunden. Grund ist die Komplexität des Berufsbildes, der Programme, die beherrscht werden müssen sowie die Komplexität der Systeme, die unsere Azubis erlenen müssen. Im ersten Monat erlernen die neuen Lehrlinge Grundlagen über Technische Zeichnungen, Freihandzeichnen und natürlich das 3D-CAD-System CATIA V5. Auf dieses wird das Hauptaugenmerk gelegt und es folgen zahlreiche Übungen, in welchen die Azubis 3D-Modelle aus bestehenden Zeichnungen im Part Design (Blockbauweise) modellieren dürfen. Die Grundlage im Part Design ist Voraussetzung, um CATIA V5 sicher zu beherrschen und später in das komplexere Flächendesign einsteigen zu können. So erlernen sie Schritt für Schritt den Umgang mit CATIA V5 und sind bald in der Lage, eigene Projekte zu entwickeln. Auch Zusammenbauten im Produkt Design sind Aufgaben, die bereits am Anfang erlernt werden. Übungen zum Formelumstellen sowie mathematische Grundlagen werden hier noch einmal kurz wiederholt, da dieses Grundwissen während der gesamten Ausbildung unerlässlich ist.

In den folgenden fünf Monaten erstellen die Azubis 3D-Modelle aus eigenen Entwicklungen. Aus diesen werden Zeichnungen abgeleitet und Präsentationen mit Hilfe von Powerpoint erstellt. Für diese Vorträge dürfen sie kleine Kostenkalkulationen mit Excel anfertigen und Dokumentationen in Word verfassen. Auch eigene Designzeichnungen und Geometrische Berechnungen sind Teil dieser Aufgaben. Die Anforderungen an die Konstruktionen werden Schritt für Schritt gesteigert und so sind sie schon bald in der Lage, schwierigere Modelle mit Steuergeometrien und Parametern zu entwickeln. Diese ermöglichen eine schnellere und einfachere Änderung an einer bereits bestehenden Konstruktion. Auch unterschiedliche Strukturierungsweisen innerhalb einer Konstruktion sind Teil der Ausbildung und müssen beherrscht werden.

Da wir keine eigene Werkstatt besitzen und nicht alle Fertigungsverfahren nur reine Theorie bleiben sollen, gehen die Auszubildenden auf ein 2-wöchiges Überbetriebliches Praktikum. Hier bekommen sie einen Einblick auf gängige Bearbeitungsverfahren wie etwa das Drehen, Fräsen, Bohren, Biegen und Schweißen. Die zu bearbeitenden Werkstücke haben die Lehrlinge zuvor selbst entworfen, konstruiert und eine Zeichnung daraus erstellt.

Im sechsten Monat beginnt die Unterweisung im Flächendesign, welche unerlässlich für die Fahrzeugindustrie ist. Die Konstruktionen werden komplexer und bedürfen einer klaren Konstruktionsstruktur und Herangehensweise. Nach zahlreichen Übungen zur Vertiefung folgt die Konstruktionsmethodik und der Fahrzeugentwicklungsprozess für unseren Kunden. Hier üben die Lehrlinge an unserem eigenen Ausbildungsfahrzeug, dem Pininfarina "Tiro". Es müssen nicht nur Konstruktionsschritte eingehalten werden, sondern auch Fertigungsverfahren, Fügeverfahren und das System unseres Kunden erlernt werden.

Sobald die angehenden Konstrukteure sich sicher fühlen, geht es im neunten Monat an die echten Fahrzeugprojekte. Hier werden sie in verschiedenen Abteilungen eingesetzt. So erhalten sie einen Überblick über die Blechkonstruktion von Rohkarosserien und Kunststoffkonstruktionen im Interieur und für Anbauteile. Auch außerplanmäßige Einsätze in Abteilung wie etwa der Berechnung sind möglich, sofern der Auszubildende das wünscht und die zeitlichen Gegebenheiten es zulassen.

Während der Gesamten Ausbildung wird einmal im Monat ein Betriebsunterricht abgehalten. Dieser soll den Schulstoff vertiefen und mögliche Fragen klären.
 
Die Ausbildung zum Technischen Produktdesigner dauert in der Regel 3 ½ Jahre. Diese kann jedoch durch besondere Leistungen in der Berufsschule, mit der Mittleren Reife oder dem Abitur auf drei Jahre verkürzt werden. 

Durchschnittlich einmal im Monat geht es für eine Woche in die Berufsschule. In den ersten beiden Jahren befindet sich diese in der Deroystrasse in München. Ab dem dritten Lehrjahr findet der Unterricht etwa alle zwei Monate für je zwei Wochen in Wasserburg am Inn statt. In der Berufsschule werden Themen erlernt, die im Betrieb nicht vorkommen, aber für das Berufsbild wichtig sind, wie beispielsweise Holz- oder Elektrotechnik.
 
Die Auszubildenden haben in einem bestimmten Zeitraum Gleitzeit. So können sie ihre Arbeit, wenn es die Projekte zulassen, selbst einteilen und haben die Möglichkeit, später zu kommen oder früher zu gehen.

 

 

Der tägliche, loyale und respektvolle Umgang untereinander bildet nicht nur eine Vertrauensbasis, sondern auch Freundschaften. Um diese zu erhalten und zu stärken, nehmen natürlich auch wir, das Ausbildungsteam, an allen Firmenevents teil. Doch auch außerhalb der Arbeit unternehmen wir gemeinsam Aktivitäten! Egal ob gemeinsam zu einem Konzert gehen, in die Therme fahren, Go-Karts über die Rennstrecke jagen oder im Sommer nach Feierabend den Biergarten besuchen - wir sind für Sämtliches offen!

Ehemalige Azubis

Das fanden wir an der Ausbildung am besten: Ausflüge, schnelle Mitarbeit bei Projekten

In diesen Bereichen sind wir jetzt tätig: CAD-Designer für das Seitengerippe der BMW 1er/5er/6er-Reihen

Die größten Herausforderungen während der Ausbildung waren: die Zwischenprüfung, das Abschlussprojekt für die Abschlussprüfung

Das wollen wir zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben: einfach Spaß haben, offen sein für neue, spannende Aufgaben

  

Aktuelle Azubis

Das gefällt uns an der Ausbildung besonders: aufgeschlossener Ausbilder mit viel Fachwissen und guter Ausbildungsstruktur, super Azubi-Team, netter und offener Betrieb, frühe Teilnahme an der Entwicklung von Fahrzeugen, gemeinsame Aktivitäten

Wir wollen technische Produktdesigner werden weil: es ein Job mit Zukunft in einer stabilen Branche (Entwicklung) ist.
es Weiterbildungsmöglichkeiten in sehr vielen unterschiedlichen Bereichen gibt.
der Beruf Kreativität mit technischem Knowhow kombiniert.
 
Unsere Tätigkeiten während der Ausbildung: ca. 1 Jahr Grundausbildung in CATIA und in den Berufsrelevanten Themen; Konstruktionen und technische Zeichnungen für Automobilhersteller und Lieferanten; Gestaltung von Bauteilen in unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Rohkarosserie oder Interieur; 2 wöchiger Aufenthalt in einer Werkstatt; Abwechslung zwischen Berufsschule und Arbeit; Schulungen und Betriebsunterricht; Begleitung unterschiedlicher Projekte vom Konzept bis zur Realisierung
 
Das erwarten wir von der Ausbildung bei Pininfarina: das Aneignen von breitgefächertem Fachwissen in unterschiedlichen Bereichen um eigene Stärken und Schwächen heraus zu finden, Einblicke in den Entwicklungsprozess eines Fahrzeuges, Erlernen sämtlicher Werkzeuge und Oberflächen aus CATIA
 
Daran solltest du dich gewöhnen: überwiegend sitzende Tätigkeiten, eigene Einteilung der Arbeitszeiten aufgrund von Gleitzeit (mit Kernzeit), Flexibilität und schnelles Umdenken, ein aufgeschlossenes Azubi-Team, das auch mal nach der Arbeit gemeinsam Zeit verbringt